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Europaflagge

Gemeindepartnerschaftsverein

Der Markt Weidenberg pflegt derzeit vier formale Gemeindepartnerschaften.

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Grußwort des 1ten Bürgermeisters der Marktgemeinde Weidenberg Hans Wittauer

In der langen Geschichte unserer Freundschaft haben wir über alle Landesgrenzen hinweg bewiesen, dass der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen weit in Europa verstreut liegenden Orten langfristig und nachhaltig funktionieren kann. 

Dies ist insbesondere den Partnerschaftsvereinen und Akteuren zu verdanken, die von Beginn an oder seit vielen Jahren ein fester und aktiver Bestandteil der Partnerschaften sind und diese auf- und ausgebaut haben. Die gegenseitigen Besuche sind Bestätigung für unsere gelebte Partnerschaft und mit großer Freude begrüßen wir alljährlich eine Delegation aus jeder unserer Partnergemeinden mit lokalen Leckereien zum Andreasmarkt, der sich genau deshalb in der Region großer Beliebtheit erfreut.

In den vergangenen Jahren sind wir in Freundschaft mit Juchnowiec, Smrzovka, Plouhinec und St. Felix zusammengewachsen und repräsentieren ein einheitliches Europa. 

Ich wünsche allen, die auf nationaler und kommunaler Ebene die europäischen Beziehungen pflegen, sie fördern und ausbauen, weiterhin viel Freude an dieser Aufgabe und dass sie sich den immer neuen Herausforderungen mit innovativen Ideen, Verständnis, Mut und Neugierde stellen.

Ihr Hans Wittauer
Erster Bürgermeister Markt Weidenberg

Grußwort des Partnerschaftsvorsitzenden Weidenbergs 

Es gibt viele Sätze und Aussprüche, die beschreiben, was Partnerschaften zwischen Gemeinden ausmachen. Ich möchte es aus meiner Sicht so formulieren: Gemeindepartnerschaften sind das gelebte gemeinsame Europa – im Kleinen, vor Ort, ganz konkret, von Mensch zu Mensch. 

Ich finde, dies bringt gut zum Ausdruck, welcher Geist unsere Gemeindepartnerschaften trägt und mit unseren Partnern – unseren Freunden verbindet. Das klingt ebenso selbstverständlich wie einfach – doch beides ist es gewiss nicht. Denn ein anderer Satz ist ebenso wahr. Dieser stammt von Sir Isaac Newton, der schon vor rund 300 Jahren folgendes erkannt hat: 

„Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenige Brücken.“

Trennendes ist schnell gefunden – Verbindungen zu knüpfen und Gemeinsames zu entdecken, das braucht Mut und Zeit. Beides ist Grundlage unserer Partnerschaften. Mauern sind überwunden worden – die aus Stein in Berlin und entlang des „Eisernen Vorhangs“ und die in den Köpfen. In dem Wunsch Völker einander näher zu bringen, wurde seitens des Marktes Weidenberg vier Verträge über Gemeindepartnerschaften geschlossen.

Die lebendigen Partnerschaften lassen Kontakte und Freundschaften zwischen Jung und Alt entstehen und fördern das Verständnis zwischen den, in der Vergangenheit verfeindeten, Ländern. Doch das dies so ist, ist keinesfalls selbstverständlich, wie die Partnerschaften so manch anderer Gemeinden und Städte zeigen. Die Brücke muss gepflegt und gewartet werden. Ist das Fundament stabil genug, ist die Bewehrung ausreichend, ist die Brücke breit genug und kann man von beiden Seiten darüber gehen? 

All dies sind im übertragenen Sinne die Herausforderungen, diese geknüpften Partnerschaften auch über die Jahre immer wieder mit Leben zu füllen.  Und das ist aus meiner Sicht die eigentliche Leistung, die unsere Partnerschaften so besonders macht und auf die wir gemeinsam stolz sein können. Es sind nämlich nicht nur die Spitzen und politischen Vertreter der fünf Gemeinden, die die Verbindung halten. Sondern vor allem die auf beiden Seiten sehr aktiven Freundschaften, die mit viel ehrenamtlichem Engagement die alljährlichen Besuche organisieren und auch zwischendrin das Band der Freundschaft nicht abreißen lassen. 

So ist es über die Zeit gelungen, viele Menschen für diese Partnerschaften zu begeistern.  Es sind feste Bindungen und Freundschaften entstanden, die über Jahre zahllose bleibende Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten gebracht haben. 

Ich möchte mein Grußwort mit einem Satz des ehemaligen Bundesaußenministers Klaus Kinkel beenden, welcher noch immer gilt und auch fortan gelten wird – und vielleicht in diesen Zeiten mehr denn je: 

 „Europa wächst nicht aus Verträgen,
sondern aus den Herzen seiner Bürger!“

Es lebe die Partnerschaft – es lebe ein gemeinsames Europa!

Ihr Tassilo Heimberg
1. Vorstand Gemeindepartnerschaftsverein