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Gemeindepartnerschaftsverein

Der Markt Weidenberg pflegt derzeit vier formale Gemeindepartnerschaften.

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Grußwort des Ersten Bürgermeisters 

Matthias Böhner, Erster Bürgermeister Markt Weidenberg

Wir sind in Weidenberg stolz auf die bestehenden Partnerschaften mit unseren europäischen Partnergemeinden Unsere Liebe Frau im Walde / Sankt Felix, Plouhinec, Smržovka und Juchnowiec Kościelny.

Über viele Jahrzehnte gewachsen sind mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinden in Südtirol, Frankreich, Tschechien und Polen echte Freundschaften entstanden.
Der Fortbestand dieser Gemeindepartnerschaften wäre jedoch undenkbar ohne die aktive und jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit, die der GPV Weidenberg zur Gründung, Pflege und Erhaltung der uns so wertvollen Partnerschaften unermüdlich geleistet hat und noch leistet.

Seit 1991 setzen sich die Mitglieder des Vereins dankenswerterweise zur Pflege der Gemeindepartnerschaften beispielhaft ein. Mit viel Engagement haben sie Brücken der Freundschaft zwischen den Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachräume gebaut und damit die Grundlage für Freundschaften, Respekt und Anerkennung untereinander geschaffen.

Kommunale Partnerschaften ermöglichen es, direkt an der Nahtstelle Europas zu wirken. In den heutigen Zeiten ist es umso wichtiger, Zusammenhörigkeit nicht nur auf dem Papier, sondern auch mit gelebten Freundschaften zu demonstrieren. Wir, der Markt Weidenberg und seine Partnergemeinden, sind dabei auf einem sehr guten Weg, Vorbild für ein Europa in Einigkeit zu sein.

Durch die ehrenamtliche Arbeit des GPV bleiben diese Partnerschaften lebendig, im gegenseitigen Austausch können Freundschaften über Landesgrenzen hinweg aufrechterhalten werden.

Dafür gilt dem GPV von Seiten des Marktes Weidenberg allerhöchste Anerkennung und Allen, die dazu beigetragen, mein herzlicher Dank.

Ihr Matthias Böhner
Erster Bürgermeister 
Markt Weidenberg

Grußwort des Partnerschaftsvorsitzenden Weidenbergs 

Es gibt viele Sätze und Aussprüche, die beschreiben, was Partnerschaften zwischen Gemeinden ausmachen. Ich möchte es aus meiner Sicht so formulieren: Gemeindepartnerschaften sind das gelebte gemeinsame Europa – im Kleinen, vor Ort, ganz konkret, von Mensch zu Mensch. 

Ich finde, dies bringt gut zum Ausdruck, welcher Geist unsere Gemeindepartnerschaften trägt und mit unseren Partnern – unseren Freunden verbindet. Das klingt ebenso selbstverständlich wie einfach – doch beides ist es gewiss nicht. Denn ein anderer Satz ist ebenso wahr. Dieser stammt von Sir Isaac Newton, der schon vor rund 300 Jahren folgendes erkannt hat: 

„Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenige Brücken.“

Trennendes ist schnell gefunden – Verbindungen zu knüpfen und Gemeinsames zu entdecken, das braucht Mut und Zeit. Beides ist Grundlage unserer Partnerschaften. Mauern sind überwunden worden – die aus Stein in Berlin und entlang des „Eisernen Vorhangs“ und die in den Köpfen. In dem Wunsch Völker einander näher zu bringen, wurde seitens des Marktes Weidenberg vier Verträge über Gemeindepartnerschaften geschlossen.

Die lebendigen Partnerschaften lassen Kontakte und Freundschaften zwischen Jung und Alt entstehen und fördern das Verständnis zwischen den, in der Vergangenheit verfeindeten, Ländern. Doch das dies so ist, ist keinesfalls selbstverständlich, wie die Partnerschaften so manch anderer Gemeinden und Städte zeigen. Die Brücke muss gepflegt und gewartet werden. Ist das Fundament stabil genug, ist die Bewehrung ausreichend, ist die Brücke breit genug und kann man von beiden Seiten darüber gehen? 

All dies sind im übertragenen Sinne die Herausforderungen, diese geknüpften Partnerschaften auch über die Jahre immer wieder mit Leben zu füllen.  Und das ist aus meiner Sicht die eigentliche Leistung, die unsere Partnerschaften so besonders macht und auf die wir gemeinsam stolz sein können. Es sind nämlich nicht nur die Spitzen und politischen Vertreter der fünf Gemeinden, die die Verbindung halten. Sondern vor allem die auf beiden Seiten sehr aktiven Freundschaften, die mit viel ehrenamtlichem Engagement die alljährlichen Besuche organisieren und auch zwischendrin das Band der Freundschaft nicht abreißen lassen. 

So ist es über die Zeit gelungen, viele Menschen für diese Partnerschaften zu begeistern.  Es sind feste Bindungen und Freundschaften entstanden, die über Jahre zahllose bleibende Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten gebracht haben. 

Ich möchte mein Grußwort mit einem Satz des ehemaligen Bundesaußenministers Klaus Kinkel beenden, welcher noch immer gilt und auch fortan gelten wird – und vielleicht in diesen Zeiten mehr denn je: 

 „Europa wächst nicht aus Verträgen,
sondern aus den Herzen seiner Bürger!“

Es lebe die Partnerschaft – es lebe ein gemeinsames Europa!

Ihr Tassilo Heimberg
1. Vorstand Gemeindepartnerschaftsverein