

Partnergemeinden
Der Markt Weidenberg pflegt derzeit vier formale Gemeindepartnerschaften. Älteste Partnergemeinde des Marktes Weidenberg ist seit 1976 Unsere liebe Frau im Walde – St. Felix in Südtirol (Italien). 1989 kam Plouhinec in der Bretagne (Frankreich) hinzu. Im Jahr 1998 wurde die Partnerschaft mit Smrzovka (Tschechien) geschlossen und 2009 folgte dann Juchnowiec Koscielny (Polen).
Markt Weidenberg:
Weidenberg mit seinen ca. 6.150 Einwohnern nebst allen 52 Außenorten liegt am südlichen Rand des Fichtelgebirges. Weidenberg bildet zusammen mit den Gemeinden Emtmannsberg, Kirchenpingarten und Seybothenreuth eine Verwaltungsgemeinschaft, die größte in Oberfranken.
Der historische Obermarkt diente bereits einige Male als Drehort, so z.B. für den Film "Die Perlmutterfarbe" (2008) und die mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete Produktion "Elser - Er hätte die Welt verändert" (2014).
Die alljährlich stattfindende Kellernacht bietet die Möglichkeit, einige der historischen Felsenkeller zu besichtigen, die von den Bewohnern Weidenbergs im frühen Mittelalter in den Sandstein geschlagen wurden.
Impressionen aus Weidenberg


Bahnhofstraße

Untermarkt, die Warme Steinach

Denkmalgeschützte Scheunen
Unsere Liebe Frau im Walde:
Die Gemeinde Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix (italienisch Senale-San Felice) ist eine italienische Gemeinde mit 781 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2022) in Südtirol. Sie befindet sich südlich des Gampenpasses im oberen Nonstal und ist eine seiner drei deutschsprachigen Gemeinden, die zusammenfassend als Deutschnonsberg bezeichnet werden.
Die Gemeinde Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix befindet sich im obersten Nonstal, genauer am Deutschnonsberg, wie der deutschsprachige und deshalb zu Südtirol gehörende Bereich der ansonsten italienischsprachigen Talschaft genannt wird. Die Südgrenze der Gemeinde ist gleichzeitig die Provinzgrenze zum Trentino. Die beiden Dörfer Unsere Liebe Frau im Walde (1350 m) und St. Felix (1250 m; Sitz der Gemeindeverwaltung) liegen an den Hängen der Nonsberggruppe unterhalb des Gampenpasses (1518 m), der einen Übergang ins Etschtal vermittelt. Im Nordwesten findet das Gemeindegebiet am Laugen (2434 m) seinen höchsten Punkt; im Osten erreicht es die dicht bewaldeten nördlichen Ausläufer des Mendelkamms. Dort befindet sich auch der Felixer Weiher (1604 m). In der Gemeinde gibt es Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe. Zu diesen gehören zwei Grundschulen (in St. Felix und Unsere Liebe Frau im Walde) sowie eine Mittelschule in St. Felix.
Impressionen aus Unsere Liebe Frau im Walde / St. Felix
Gemeinde Plouhinec:
Plouhinec (Pleheneg, bretonischer Name), Region Bretagne, Departement Morbihan, Einwohner 5.307 (Stand 01.01.2015)
Geschichte von Plouhinec: Aus prähistorischer Zeit finden sich in der Gemeinde Menhire, Dolmen und Steinreihen Oberhalb des Ételufers, bei der Ortschaft Locquénin, liegen Ausgrabungen eines gallo-römischen Anwesens aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Die bretonische Besiedlung erfolgt ab dem 6. Jahrhundert. Der Name Plouhinec geht auf das bretonische "Ploe-Hidinuc" aus dem 11. Jahrhundert zurück. Die Gemeinde Plouhinec wurde im Jahr 1790 gegründet.
Kultur und Sehenswürdigkeiten:
- romanische Kirche Saint-Guénin aus dem 11. Jahrhundert in Locquénin
- neogotische Kirche Notre-Dame de Grâce von 1872 in Plouhinec
- Hängebrücke Pont Lorois mit Aussicht auf die Ria d’Étel
- Grabungsstätte Mané-Véchen (Reste einer gallorömischen Villa)
- Alignements du Gueldro
Impressionen aus Plouhinec
Smržovka:
Smržovka (Morchenstern, ehemaliger deutscher Name), Region Liberecký kraj, Bezirk Jablonec nad Nisou, Einwohner 3.704 (stand 01.01.2018)
Smržovka (deutsch Morchenstern, früher auch Morchelstern und Morgenstern) ist eine Stadt im Liberecký kraj in Tschechien und gehört der Euroregion Neiße an. Die Stadt liegt in Nordböhmen im Isergebirge, etwa 10 km östlich der Kreisstadt Jablonec nad Nisou (deutsch Gablonz an der Neiße). Die Siedlung wurde 1568 zum ersten Mal erwähnt und gehörte zunächst der Familie Smiřický. Ab 1622 war sie im Besitz von Albrecht von Wallenstein.
Lange Zeit war Smržovka ein Zentrum der Holzindustrie, ab dem 18. Jahrhundert auch der Textil- und Glasindustrie. Den Status einer Stadt bekam Smržovka 1905. Eine technische Neuheit der damaligen Zeit ist das steinerne Bahnviadukt vom Ende des 19. Jh., über das die Bahnlinie von Jablonec nad Nisou nach Tanvald verläuft. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Morchenstern der neu geschaffenen Tschechoslowakei zugeschlagen. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Stadt überwiegend von Deutschen bewohnt, die 1945 teilweise vertrieben wurden und zum anderen Teil als Fachleute dablieben.
Impressionen aus Smržovka
Juchnowiec Kościelny:
Juchnowiec Woiwodschaft Podlachien, Powiat Białystok, Einwohner 17.034 (Stand 2021)
Juchnowiec gehört zur Woiwodschaft Podlachien,im Powiat (Landkreis) Bialystocki. Die Gemeinde hat 46 Schulzenämter, das sind Verwaltungsuntereinheiten für die zur Gemeinde gehörenden 46 Dörfer. Nach Angaben aus dem Jahr 1997 hatte die Gemeinde Juchnowiec Kościelny eine Fläche von 172,06 km², wovon 73,26 % landwirtschaftliche Nutzfläche ausmachten (64,76 % dieser Fläche waren Ackerland, 20,58 % Wiesen, 14,18 % Weiden). Wälder bedeckten 16,96 % der Gemeindefläche. Juchnowiec liegt nur 11km südlich von Białystok der Hauptstadt der Woiwodschaft Podlasien(ca. 300.000 Einwohner). Im Ortsgebiet befinden sich Teile der Hochschulen der Großstadt Białystok. Im Ortsgebiet haben sich eine Vielzahl von Gewerbebetrieben, die unterschiedliche Produkte herstellen angesiedelt.
Juchnowiec ist ein guter Ausgangspunkt für Besuche der Nationalparks Bialowieza (Urwald mit freilebenden Wiesenten an der Grenze zu Weißrußland) und Puszcza Knyszyńska. In der Nähe kann auch die hölzerne Moschee der Tartaren und deren Jurte (typisches Gasthaus) in Kruszyniany besucht werden. In nur 45 Min. ist man in Suprasl beim polnisch-orthodoxen Kloster Mariä Verkündigung und bei der bedeutendsten Ikonen- sammlung Polens. In zwei Stunden ist man an den masurischen Seen.
Impressionen aus Juchnowiec




Auto zdjęć: Robert Popławski
